Aktuelle Nachrichten
Eingeschränkte Öffnungszeiten!
Am Rosenmontag und Faschingsdienstag ist die Geschäftsstelle des Caritasverbandes f. d. Landkreis Main-Spessart e.V. in Lohr nur von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet.
Der Empfang des Caritas-Seniorenzentrums St. Martin ist nur am Rosenmontag von 9.00 – 12.00 Uhr besetzt. Am Faschingsdienstag bleibt der Empfang geschlossen.
Ab Mittwoch, 22.02.23 sind wir wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie erreichbar.
Caritas-Kampagne 2023
Liebe Freundinnen und Freunde der Caritas,
der Klimawandel gefährdet die Existenzgrundlagen aller Menschen auf der Erde, besonders die der Ärmsten der Armen wie in Pakistan, in der Sahelzone und überall dort, wo der steigende Meeresspiegel, wo ausbleibende Regenfälle, wo Hitze oder Stürme zu unkalkulierbaren Gefahren werden. Auch in Deutschland sind die Folgen der Klimakrise längst augenfällig – auch hier sind zunächst die Menschen besonders betroffen, die weniger ökonomische Mittel haben, um sich gegen die Folgen zu schützen. Es sind die Alten, die Kinder, die Kranken, die leiden. Unzureichender Klimaschutz ist eine Frage sozialer Gerechtigkeit. Die Caritas will mit ihrer Jahreskampagne sichtbar machen, wie das geht:
Klimaschutz, der allen nutzt.
Wenn die, die viel zur Umweltbelastung beitragen, einen relativ größeren Anteil an den nötigen Einsparungen schultern, können die am meisten profi tieren, die jetzt schon mit den größten Klima-Risiken belastet sind – die armen und besonders verletzlichen Menschen. Einen Klimaschutz, der allen nutzt, wird es nur geben, wenn die CO2-Einsparungen der einen nicht durch Mehrverbrauch der anderen aufgefressen werden. Dafür braucht es Regeln, auf die wir uns verständigen müssen – national und international.
Am Ende sind alle Gewinner:innen einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes.
Machen Sie mit. Wir für alle.
Ihre
Eva M. Welskop-Deffaa
Präsidentin Deutscher Caritasverband e. V.
Zuversichtlicher Jahresstart dank Spende
Mit einer Spende in Höhe von 3.000 Euro sorgte Gebietsdirektor Peter Schmitt von der Sparkasse Mainfranken zum Jahresstart für viel Freude beim Caritasverband.
Das Geld aus der Sparkassenstiftung kommt dem allgemeinen sozialen Beratungsdienst des Caritasverbandes Main-Spessart zugute.
Der Beratungsdienst steht als Grunddienst der Caritas allen Menschen aus dem Landkreis Main-Spessart offen, unabhängig von Alter, Konfession oder Staatsangehörigkeit.
Er ist Ansprechpartner für alle Menschen, die sich in einer Not- oder Konfliktsituation befinden, die sie nicht allein bewältigen können.
Themen in der Beratung sind unter anderem: Sozialhilferechtliche Fragen, Unsicherheiten bei Behördenangelegenheiten, finanzielle oder materielle Schwierigkeiten oder auch familiäre Konflikte.
Durch den Rückgang der Kirchensteuermittel ist die Finanzierung dieses Grunddienstes der Caritas zunehmend gefährdet. Gleichzeitig steigt allerdings die Anzahl der Menschen, die die Unterstützung des Dienstes dringend benötigen. Besonders die Coronakrise und die aktuelle Energiekrise treiben derzeit immer mehr Menschen in schwierige finanzielle Situationen, in denen sie oft nicht wissen, wo sie Hilfe finden können. Umso dankbarer ist der Verband für die konkrete Unterstützung, um auch weiterhin für die Menschen im Landkreis Main-Spessart da sein zu können.
Den symbolischen Scheck nahmen Geschäftsführer Florian Schüßler und Gerlinde Smutny vom allgemeinen sozialen Beratungsdienst am vergangenen Montag entgegen.
Ein Hauch von Italien
Seit 2008 fällt der Internationale Tag der italienischen Küche auf den 17. Januar des Jahres.
Anlässlich dieses Tages stand bei uns die vergangene Woche ganz im Zeichen von Pasta, Pizza, Tomaten, frischen Kräutern, hochwertigem Olivenöl und Mozzarella.
Das Küchenteam unseres Seniorenzentrums St. Martin zauberte leckere Gerichte wie Piccata Milanese von der Hähnchenbrust, italienische Minestrone, gefüllte Tomatentaschen mit Tomaten-Mozzarella-Salat und zahlreiche Nudelvariationen. Der Speisesaal wurde in den italienischen Landesfarben dekoriert und unsere Bewohnerinnen und Bewohner genossen den Hauch von Italien sehr.
Erste Mitarbeiter-WG eröffnet
Der Wechsel zu einem neuen Arbeitgeber ist immer mit einer Aufregung verbunden. Aber wenn die neue Arbeit dann auch noch in einem anderen Land ist - mit neuer Sprache und Gepflogenheiten und fern von Freunden und Familie - ist dies noch einmal eine Spur aufregender. Daher hat der Caritasverband Main-Spessart nun eine Wohngemeinschaft gegründet, um den Austausch neuer Mitarbeiter zu fördern und ein erstes Ankommen vor Ort zu ermöglichen.
Es war ein langer Weg – der sich aber gelohnt hat! Innerhalb von 3 Monaten wurde die erste multikulturelle Wohngemeinschaft im Seniorenzentrum St. Martin eröffnet. Was anfangs mit viel handwerklichem Geschick verbunden war, kann nun Früchte tragen.
Nun steht unseren Mitarbeitern eine neu hergerichtete Wohnung zur Verfügung. Die Räumlichkeiten bestehen aus einem Doppelzimmer, vier Einzelzimmern, zwei Bädern, einer gemeinsamen Ess-Küche und einem Wohnzimmer. Die Wohnung lädt ein zum gemeinsamen Kochen, zu Fernsehabenden oder einfach zum Austausch. Auch Frau Lama (Lama & Weidt Consulting GmbH), die sich um die Vermittlung von philippinischen Pflegekräften an St. Martin kümmert und sie hier in Deutschland begleitet, freut sich über diese Möglichkeit der ersten Unterbringung.
Frau Joti Rai, Herr Pawel Kiszka und Herr Niccoló Franco, dürfen nun als erste Bewohner einziehen. Besonders gefällt Frau Rai, wieder selbst kochen zu können und ihre Lieblingsgerichte mit Reis zu kochen. Die drei jungen Menschen aus Nepal, Polen und Italien mit ihren Einsatzbereichen in der Pflege, Flüchtlingsarbeit und der sozialen Betreuung, konnten nun ihre Haustürschlüssel in Empfang nehmen. Sie sind die ersten von insgesamt sechs Personen, die in der Wohngemeinschaft Platz finden. Bald wird die erste Fachkraft von den Philippinen dazustoßen.
Damit die neuen Mitarbeiter nicht nur am Arbeitsplatz einen guten Start haben, begleiten Herr Joebanie Ucang und Frau Eva Schaub sie bei ihren ersten Schritten in ihrer neuen Heimat Lohr. Als Paten und erste Ansprechpartner stehen sie den „Neuen“ zur Seite und zeigen was die Stadt Lohr zu bieten hat, wo Einkaufsmöglichkeiten zu finden sind, Sport- und Freizeitangebote stattfinden, etc. und treffen sich regelmäßig mit ihren Schützlingen.
Emelie Schneider, Einrichtungsleitung Caritas-Seniorenzentrum St. Martin
Weltreligionstag
Heute starteten wir die Woche mit einem kleinen Impuls zum Weltreligionstag:
„WAS BEDEUTET RELIGION FÜR MICH?“
Der Tag entstand in den 50er Jahren in den USA und wird seitdem Jedes Jahr Mitte Januar gefeiert. So auch bei uns. Dieser Gedenktag möchte nicht nur zum Nachdenken über die eigene Glaubensrichtung aufrufen, sondern auch darauf aufmerksam machen, dass in vielen Ländern der Erde das Recht auf freie Religionsausübung immer noch nicht oder nur sehr eingeschränkt verwirklicht ist.
Was bedeutet Religion für mich?
Was bedeutet Religion für dich?
Auch unsere Kleinsten haben sich mit den Fragen auseinandersetzt. Die Antworten reichten von „das ist ein Unterrichtsfach“ bis hin zu den verschiedenen Weltreligionen und ihren Ansichten.
Gratulation zum Dienstjubiläum
Wir gratulieren Frau Kunze-Dipli und Frau Rama recht herzlich zum 15-jährigen Dienstjubiläum. Beide unterstützen uns in unserem Caritas-Seniorenzentrum St. Martin als Pflegehelferinnen im Wohnbereich Buchental. Mit einem Nudelpräsentkorb bedankten sich Geschäftsführer Florian Schüßler, Einrichtungsleiterin Emelie Schneider und Pflegedienstleiterin Monika Kohl für die langjährige Zusammenarbeit. Wir freuen uns sehr, dass beide schon so lange Teil unserer Dienstgemeinschaft sind und wünschen Ihnen weiterhin viel Freude bei ihren Aufgaben.
Sternsinger brachten Segen in alle Wohnbereiche
Endlich konnten wir dieses Jahr wieder die Sternsinger der Pfarrei St. Michael bei uns im Caritas-Seniorenzentrum St. Martin begrüßen. Trotz Einhaltung der Hygienemaßnahmen wie Coronatest vorab und Tragen der FFP2-Maske konnte so wieder etwas mehr Tradition gelebt werden. Die Heiligen Drei Könige brachten ihren Segen bereits am 5. Januar in alle Wohnbereiche. Besonders freuten sich unsere Bewohnerinnen und Bewohner über die vorgetragenen Verse und Gedichte. Wir sagen den Sternsingern herzlichen Dank und vergelt´s Gott und wünschen allen ein gesegnetes Jahr 2023.
Sandra Kraft, Sozialdienst Caritas-Seniorenzentrum St. Martin
Advent und Weihnachten im Seniorenzentrum St. Martin
Endlich wieder Weihnachtszeit. Weihnachtsmusik, Plätzchen-Teller, festliche Weihnachtsdekoration und nette Begegnungen mit anderen Menschen machten die Weihnachtszeit im Caritas-Seniorenzentrum wieder zu einer besonderen Zeit.
Ein herzliches Dankeschön an alle fleißigen ehrenamtlichen HelferInnen und musikalischen Besuchern die dazu beigetragen haben unseren Senior*innen Freude in der Weihnachtszeit zu schenken.
Ein herzliches Dankeschön sagen wir besonders
• den Kommunionkindern aus der 3. Klasse der Grundschule Lohr unter der Leitung von Gemeindereferentin Frau Simon für die schwungvoll vorgetragenen Weihnachtslieder auf der Sonnenterasse.
• Frau Karen Panter von den Malteser Hilfsdiensten und ihrem Team für die Begleitung der Senior*innen zum Weihnachtsmarkt in Lohr und die vielen leckeren Nikoläuse die allen gut schmeckten.
• der Stadtkapelle Lohr die am Heiligabend mit schöner Weihnachtsmusik
auf der Terasse am Speisessaal die Senior*innen in Weihnachtsstimmung versetzten.
• Frau Englert und ihr Team für die vielen schönen Geschenke für unsere Senior*innen die bedürftig sind und/oder wenig Besuch bekommen.
• Allen ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen die in der Adventszeit Freude in den Alltag der Senior*innen gebracht haben, sei es als MusikerInnen, als Nikolaus oder Mithilfe auf den Wohnbereichen.
Sie alle haben dazu beigetragen unseren Bewohner*innen ein „Lächeln ins Gesicht zu zaubern“. Ihnen ein herzliches Vergelts Gott.
Der Sozialdienst
Frau Kraft und Frau Schäfer
Deutlicher Anstieg an psychosozialen Problemen - Neue Stelle Jugendsozialarbeit in Burgsinn
Bereits seit 14. November 2022 übt Frau Gebauer, Sozialpädagogin und Mitarbeiterin des Caritasverbandes für den Landkreis Main-Spessart e.V. die neu geschaffene Stelle der Jugendsozialarbeit an der Sinngrundschule in Burgsinn aus. Begrüßt wurde Sie an Ihrem 1. Schultag von Kooperationspartnern: dem Schulleiter Herr Alexander Obert, dem 1. Bürgermeister des Marktes Burgsinn Herr Robert Herold, Frau Tanja Hebig vom Jugendamt Main-Spessart, sowie die Abteilungsleiterin der Kinder-und Jugendhilfe des Caritasverbandes Frau Keoma Lambinus und dem Geschäftsführer des Caritasverbandes Florian Schüßler.
Frau Gebauer ist mit einer halben Stelle an der Schule im Einsatz. Die Jugendsozialarbeit an den Schulen (JaS) ist eine besondere Form der Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule und richtet sich an einzelne Schüler:innen mit sozialen und erzieherischen Problemen. Ziel der JaS ist es über Einzelfallhilfe junge Menschen bei Ihrer Entwicklung zu fördern und so deren Chancen auf Teilhabe und eine eigenverantwortliche sowie gemeinschaftsfähige Lebensgestaltung zu verbessern.
Im Frühjahr vergangenen Jahres hat sich die Schule erstmals an das Jugendamt gewendet. „Wir beobachten bei unseren Schülern in den vergangenen Jahren einen deutlichen Anstieg von psychosozialen Problemen und die Zunahme von Konflikten. Durch die Pandemie wurden diese Probleme zusätzlich verschärft,“ beschreibt Schulleiter Obert die Ausgangslage. Zu einem ersten Treffen zwischen den Kooperationspartnern kam es im Mai 2022. „Gemeinsam haben wir die Lage analysiert und ein Konzept für die JaS an der Sinngrundschule erarbeitet sowie die Eckdaten besprochen,“ beschreibt die Abteilungsleiterin des Caritasverbandes Main-Spessart die ersten Schritte. Im Anschluss wurde der Bedarf nach einer Prüfung durch das Jugendamt bestätigt. „Wir freuen uns, dass sowohl der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Main-Spessart als auch die Regierung von Unterfranken den Bedarf der Maßnahme gesehen und bewilligt haben. Die JaS-Kraft kommt ab sofort schulübergreifend sowohl in der Grund- als auch in der Mittelschule zum Einsatz.“ berichtet Frau Hebig seitens des Jugendamtes. „Dank des engen Austausches und Absprache der beteiligten Akteure konnte das Projekt letztlich umgesetzt werden,“ sind sich der Burgsinner Bürgermeister Robert Herold sowie der Geschäftsführer des Caritasverbandes Florian Schüßler einig. „Natürlich hatten wir in Zeiten des Fachkräftemangels auch etwas Glück bei der Stellenausschreibung,“ fügt Florian Schüßler hinzu. Nach der offiziellen Begrüßung erhielt Frau Gebauer erst einmal eine Schulhausführung sowie eine Vorstellung der neuen Räumlichkeiten. „Einrichten, Vorstellen und Kontakte knüpfen,“ beschreibt die neue Mitarbeiterin Frau Gebauer die Aufgaben der ersten Tage. Ein enger Austausch mit weiteren JaS Kräften ist wichtig und wird durch regelmäßige Teambesprechungen unterstützt.
Eckdaten zur Sinngrundschule Burgsinn: Unterrichtet werden Kinder aus Burgsinn, Rieneck, Fellen/Rengersbrunn/Wohnrod, Aura, Mittelsinn und Obersinn. Im Schuljahr 2021/22 besuchten 103 Schüler:innen die Grundschule und 83 Schüler die Mittelschule. Insgesamt gibt es 10 Klassen. Der Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund liegt aktuell bei 20 %.
Jugendsozialarbeit im Landkreis Main-Spessart. Aktuell laufen Maßnahmen an 18 Schulen im Landkreis Main-Spessart.
Frau Gebauer ist die 7. Fachkraft, die beim Caritasverband für den Landkreis Main-Spessart im Bereich der Jugendsozialarbeit an Schulen tätig ist. Der Caritasverband ist aktuell neben Burgsinn an 6 weiteren Schulen als Maßnahmenträger tätig.













