Allgemein
Kuren und Erholungen
Zunehmende Alltagsbelastungen treffen vor allem die in Familienverantwortung stehenden Mütter, Väter und Pflegende.
Die permanente Mehrfachbelastung von Familie, Haushalt, Pflege und auch Beruf gefährden jedoch die Gesundheit.
Dann bietet sich eine Kur an.
Die 3-wöchigen stationären Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahmen sind als Hilfe zur Selbsthilfe gedacht.
Es sollen Anregungen gegeben und Techniken erlernt werden, mit denen nach Beendigung der Kur eine Besserung langfristig sichergestellt werden kann.
Wichtig ist, dass Gesundheitsprobleme im direkten Zusammenhang mit der Familienarbeit oder der Pflegearbeit stehen.
Sie erhalten Unterstützung ...
- bei Fragen rund um die Kur
- beim Antragsverfahren
- bei der Auswahl der für Sie geeigneten Klinik
- bei Widerspruchsverfahren, wenn die Kur abgelehnt wurde
Die Beratung ist unabhängig von Alter, Konfession oder Nationalität und ist kostenlos.
Hilfreicher Link: Müttergenesungswerk
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Kontakt
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Caritas vor Ort - Gemeindecaritas
Der Fachdienst Gemeindecaritas
- unterstützt Pfarreien beim Aufbau neuer ehrenamtlicher Gruppen
- vermittelt Ehrenamtliche in passende Tätigkeitsfelder
- fördert das Miteinander von Caritas und Pastoral
- baut mit an einer solidarischen Gesellschaft
- begleitet Betroffene bei der sozialen Gestaltung ihres Lebensraumes
Caritas findet überall da statt, wo Menschen verantwortungsvoll füreinander einstehen - ganz egal ob dies privat von Mensch zu Mensch geschieht oder ob sich jemand an eine Organisation wie den Caritasverband wendet. Gemeinsam geht´s leichter, deshalb arbeitet Gemeindecaritas Hand in Hand mit der "Caritas in der Gemeinde".
Unter "Caritas in der Gemeinde" versteht man alle sozialen Hilfsangebote einer Pfarrei, die vor allem mit ehrenamtlichen MitarbeiterInnen durchgeführt werden.
Diese Caritas vor Ort hat eine lange Tradition in den christlichen Gemeinden und gehört wesentlich zu deren Selbstverständnis.
Der Fachdienst Gemeindecaritas schlägt eine Brücke zwischen den professionalisierten Fachdiensten des Caritasverbandes und den Initiativen in den Pfarrgemeinden vor Ort.
Caritas vor Ort
Sozialbericht 2018
"Die Alarmglocken läuten" - Sozialbericht 2018
Ein Schwerpunkt der Caritasarbeit im Landkreis Main-Spessart ist die sozialraumorientierte Entwicklung. Im Jahr 2017 wurden 80 Fragebögen an politische und Kirchengemeinden, Vereinen und Institutionen im Kreis verschickt. Darin wurden Problemfelder vor Ort abgefragt. Den Rücklauf von 60 Fragebögen wertete der Statistiker Peter Höhn aus. Laut ihm spielt die Arbeitslosigkeit zurzeit keine große Rolle im Kreis. Wachsende Probleme sehen die Praktiker vor Ort bei alleinerziehenden Eltern und Single-Haushalten, durch Einsamkeit, psychische Erkrankungen, Immobilität und schwierige Pflegesituationen.
Bei der Bevölkerungsentwicklung im Kreis müssen nach Höhns Worten "die Alarmglocken" läuten. Bis 2036 werde der Kreis auf 117000 Einwohner schrumpfen. Die Zahl der Kinder werde in etwa gleichbleiben, aber die erwerbstätige Bevölkerung stark zurückgehen und die Älteren und Pflegebedürftigen immer mehr werden. Pflege sei daher eines der Hauptthemen, auf die die Caritas ihr Augenmerk richten sollte.
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Sozialbericht 2018
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20.11.2018 |
Satzung des Caritasverbandes für den Landkreis Main-Spessart e. V.
Unsere aktuelle Satzung als Download:
Betriebliches Gesundheitsmanagement im Caritasverband
Seit Anfang 2016 gibt es im Verband ein eigenes betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). Keimzelle ist das BGM-Team – bestehend aus Darya Vegner, Irem Kaya, Antonia Dittrich und Marcus Stein. Das Gesundheitsmanagement soll als ganzheitlicher, dialogischer und lernender Prozess mit dauerhafter aktiver Steuerung und Strategieentwicklung etabliert werden.
Die allgemeinen Ziele sind:
- Gestaltung gesundheitsgerechter und gesundheitsförderlicher Arbeitsbedingungen
- Förderung und Stärkung der Eigenmotivation der MA zur Gesunderhaltung
- Vorbeugung gesundheitlicher Risiken am Arbeitsplatz
- Identifikation betrieblicher Ursachen von Gesundheitsbeeinträchtigungen und Hinwirken auf deren Beseitigung
- Erhalt der Arbeitsfähigkeit der MA
- Steigerung der Arbeitgeberattraktivität und Personalbindung
Ganzheitlich bedeutet hier unter Einbeziehung aller Bereiche/Themen unter der Perspektive Gesundheit (Arbeitssicherheit, Betriebsarzt, Gesundheitsförderung, Personalentwicklung).
Dialogisch bedeutet Gesundheit als Führungs- und Personalentwicklungsaufgabe zu verstehen und zu dem Thema mit den Mitarbeitern aktiv in Dialog zu treten. Hierzu wurde im April mit dem Instrument des IMPULS-tests eine Mitarbeiterbefragung zu psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz durchgeführt und die Ergebnisse in der Leitungskonferenz und Teambesprechungen aufgearbeitet. Das Ergebnis wurde im Arbeitssicherheitsausschuss als Gefährdungsbeurteilung psychische Belastungen verwendet.
Lernend bedeutet, das Gesundheitsmanagement bleibt durch das BGM-Team ein fester Bestandteil im Verband. Durch die Steuerungsfunktion des Teams werden neue Entwicklungen immer unter der Perspektive Gesundheit mitgedacht und ermöglicht in diesem Sinne, gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass das Wohlbefinden und die Gesundheit des Einzelnen erhalten bleiben oder verbessert werden und ein gutes Arbeiten möglich ist.
Marcus Stein, BGM-Team
Ein Praktikum bei der Caritas
Der Caritasverband Main-Spessart e.V. ist offen für Praktikanten, um jungen Menschen einen positiven Einblick in soziale Berufsfelder, insbesondere der Berufsfelder der Caritas, zu ermöglichen.
Daher geben wir Gelegenheiten für Kurzpraktika, Vorpraktika für das Studium sowie Praxissemester.
Einsatzgebiete können folgende Fachbereiche sein:
- Pflege
- Hauswirtschaft
- Verwaltung
- Allgemeine soziale Beratung
- Gemeindecaritas
- Flüchtlings- und Migrationsberatung
- Psychosoziale Beratung
- Fachstelle für pflegende Angehörige
- Jugendsozialarbeit an Schulen
Die Bereitstellung von Praktika ist Teil unserer Personalpolitik vor allem auch in Bezug auf die Gewinnung von qualifizierten Mitarbeitern und darüber hinaus auch die Bereitschaft, einen gesellschaftlichen Beitrag zur Aufwertung sozialer und caritativer Berufe zu leisten.
Es ist uns wichtig, dass ein Praktikant die Vielfalt der Caritasarbeit kennenlernt.
Deshalb obliegt die konzeptionelle und organisatorische Durchführung dem Fachdienst Gemeindecaritas, der explizit auch den Auftrag der internen Vernetzung innerhalb des Verbandes hat.
Außerdem bieten wir Berufsinformationsstunden in Schulen zum Ausbildungsberuf der Altenpflege an. Gemeinsam mit Fachkräften aus dem ambulanten und stationären Bereich können so den Schülern Alltagssituationen in der Pflege, Ausbildungsvoraussetzungen, Ausbildungsdauer, Verdienst während einer Ausbildung zum Altenpfleger und vieles mehr vorgestellt werden.
Auf Anfrage können auch andere Berufsbilder ggf. organisiert werden.
Der Verband
Der Verband
Der Caritasverband für den Landkreis Main-Spessart wurde am 16.11.1964 als Kreis-Caritasverband Lohr a. Main gegründet. Er mündete nach den bayerischen Landkreisreformen am 06.02.1975 in die Neugründung des Caritasverbandes für den Landkreis Main-Spessart e.V. ein.
Der Verband hat seinen Sitz und Geschäftsstelle in Lohr a. Main.
Er ist Verband der freien Wohlfahrtspflege und eine Gliederung des Caritasverbandes für die Diözese Würzburg sowie des Deutschen Caritasverbandes.
Der Verband ist Teil der katholischen Kirche und die vom Bischof von Würzburg anerkannte institutionelle Zusammenfassung und Vertretung der Caritas im Landkreis Main-Spessart. Der Verband und seine Organe unterliegen der allgemeinen Aufsicht des Bischofs. Der Verband steht unter seinem Schutz.
Aufgaben des Verbandes sind:
- die Bereitstellung von Hilfen für Menschen in Not als Ansprechpartner, Träger von Diensten und Einrichtungen
- die Begleitung und Förderung der pfarrlichen Caritas und sozial tätigen katholischen Gruppen im Landkreis Main-Spessart
- die Betreuung der katholischen sozialen Vereine
- die spitzenverbandliche Vertretung der sozial tätigen katholischen Gruppen und Vereinigungen in den Gremien des Landkreises Main-Spessart
Die CaritasBox - Drucken.Sammeln.Helfen.
Wir sammeln leere Tonerkatuschen, Tintenpatronen sowie gebrauchte Smartphones und Handys.
Unser Partner sorgt für die Wiederaufbereitung - und soziale Projekte der Caritas profitieren vom Erlös.
Sie können Ihre leeren Druckpatronen und Handys bei uns in der Geschäftsstelle im 1. Stock,
Vorstadtstraße 68 in Lohr abgeben.
Über Ihre Unterstützung freuen wir uns sehr.
Weiter Informationen zur CaritasBox finden Sie hier.











