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Los ging es mit einer fröhlichen Singstunde des Seniorenchors, gefolgt von „Musik und Tanz zur Faschingszeit“ auf den einzelnen Wohnbereichen im Seniorenzentrum St. Martin. Höhepunkt war sicherlich der Weiberfasching, bei dem der Seeweg-Kindergarten zu Besuch kam und für unsere Seniorinnen und Senioren tanzte und sang. Nach und nach wurden alle angesteckt und sangen und schunkelten fröhlich bei Kaffee, Wein und Krapfen mit. Zwei unserer Bewohnerinnen, Frau Schaub und Frau Geis und auch unsere Einrichtungsleitung Frau Schneider hielten Büttenreden, bei der auch die Krawatte unseres Geschäftsführers Herrn Schüßler daran glauben musste. Aber auch in unserer Heilpädagogischen Tagesstätte in Neustadt ging es bunt und fröhlich zu. Gemeinsam mit den Kindern und ihren Eltern feierten die Kolleginnen die 5. Jahreszeit. Am Faschingssonntag sorgte der Spielmannszug aus Lohr für Faschingslaune im Seniorenzentrum und am Rosenmontag wurde noch einmal bei Kaffee und Krapfen gefeiert… und am Aschermittwoch ist alles wieder vorbei.

HELAU und bis hoffentlich nächstes Jahr!

Am Rosenmontag und Faschingsdienstag ist die Geschäftsstelle des Caritasverbandes für den Landkreis Main-Spessart e.V. in Lohr bis 12.00 Uhr geöffnet.
Ab Mittwoch, 02.03. sind die Mitarbeiter/innen wieder zu den üblichen Öffnungszeiten zu erreichen. Die Besuchszeiten im Caritas-Seniorenzentrums St. Martin sind an diesen Tagen wie gewohnt von 10.00 – 11.30 Uhr und von 14.00 – 16.30 Uhr.

Einführungsgottesdienst der neuen Einrichtungsleiterin Emelie Schneider am 21. Februar 2022

Seit dem 01. Januar 2022 hat das Seniorenzentrum St. Martin eine neue Einrichtungsleitung: Frau Emelie Schneider. Frau Schneider übt das Amt aktuell gemeinsam mit der langjährigen Leitung Frau Franz-Marr aus. Ganz bewusst hat Frau Schneider sich einen Gottesdienst mit der Bewohnerschaft gewünscht, um ihre Tätigkeit unter den Schutz Gottes zu stellen.
„Verleih´ mir ein hörendes Herz“ – dies ist das Motto von Bischof Franz für die Diözese in diesem Jahr. Das aus dem Buch der Könige stammende Wort gab Frau Hartmann, die Vorsitzende des Kreiscaritasverbandes, in Ihrer Begrüßungsrede an Frau Schneider weiter. Aufmerksamkeit und die Fähigkeit zuzuhören seien in der Leitungsfunktion des Seniorenzentrums sehr wichtige Eigenschaften. Ein Vorbild dafür sei auch der Namenspatron des Seniorenzentrums, der Hl. St. Martin, der barmherzig mit einem Bettler am Wegesrand seinen Mantel teilte. Frau Hartmann ist davon überzeugt, dass Frau Schneider mit Sachverstand, Menschlichkeit und Barmherzigkeit ihre Aufgabe gut meistern wird.
„Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst!“ Dies ist manchmal gar nicht so einfach. So zeigte Pfarrer Sand in seiner Predigt auf, dass es nicht nur um den Nächsten am Tisch, sondern auch um Gott und um sich selbst geht. Sich selbst anzunehmen mit allen Stärken und Schwächen und auch zu akzeptieren, wenn nicht alles rund läuft, ist eine schwere Aufgabe. Davon handelte eine Fürbitte für Emelie Schneider. Dass Gott immer da ist und uns unterstützt, wurde passend dazu im Lied „Von allen Seiten umgibst du mich“ besungen.
Frau Franz-Marr, die bisherige Leitung, wird noch einige Monate bis zu Ihrem Ruhestand an der Seite von Frau Schneider das Seniorenzentrum führen. Sie bat in Ihrer Ansprache um den Segen für das Seniorenzentrum und wünschte Frau Schneider ein fröhliches Herz, Tatkraft und gutes Gelingen für Ihre Aufgabe.
Herr Schüßler, der Geschäftsführer des Caritasverbandes für den Landkreis Main-Spessart e.V., berichtete über das umfangreiche Fachwissen von Frau Schneider durch ihre Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin und ihr anschließendes Masterstudium im Bereich Gesundheitsmanagement. Viele Eigenschaften, die auch den Schutzpatron St. Martin auszeichnete und die für die Tätigkeit als Leitung wichtig sind, bringe Frau Schneider mit: Güte, Sorge, Anteilnahme und tatkräftige Hilfe. Dies alles kombiniert mit ihrem herzlichen Lachen wird dazu beitragen, dass sich alle in diesem Haus wohlfühlen können. Als Symbol überreichte Herr Schüßler Frau Schneider ein Kreuz, das von Kindern der Heilpädagogischen Tagesstätte in Neustadt gefertigt wurde, zum Schutz für Ihre Tätigkeit.
Frau Schneider bedankte sich für die Teilnahme aller am Gottesdienst und für dessen Vorbereitung. Sie freue sich auf die gemeinsame Zeit im Seniorenzentrum und auf den persönlichen Austausch – auch zwischen Tür und Angel. Anschließend lud der Geschäftsführer alle Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes zu Kaffee und Kuchen in die Cafeteria des Seniorenzentrums ein.

Elena Gerhard, Gemeindecaritas

Für den „Mobilen Einkaufswagen“, den kostenlosen Malteser-Einkaufsfahrdienst für nicht mehr mobile Senioren in Lohr und dessen Ortsteilen, werden weitere ehrenamtliche Fahrer gesucht. Die Malteser wollen dieses Angebot ab März anbieten, Der „Mobile Einkaufswagen“ soll dazu beitragen, die Selbstständigkeit der Senioren in den eigenen vier Wänden zu unterstützen und zudem soziale Kontakte zu ermöglichen.
Die Fahrgäste werden nach vorheriger Anmeldung, jeweils freitags ab 9.30 Uhr, von zu Hause abgeholt, zu einem Supermarkt mit einem Café gefahren und auf Wunsch auch beim Einkauf unterstützt. Nach den Besorgungen besteht die Möglichkeit, mit anderen Nutzern dieses Serviceangebots in geselliger Runde bei Kaffee und Kuchen zu treffen. Nach der Heimfahrt sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter dabei behilflich, die Einkäufe in die Wohnung zu tragen. Die Rückkehr erfolgt in der Regel bis 13 Uhr. Selbstverständlich arbeiten wir unter strengen Hygienevorschriften.
„Wir suchen weitere ehrenamtliche Fahrer mit Pkw-Führerschein und Beifahrer (mit oder ohne Führerschein). Jedes Team aus Fahrer und Begleitperson sollen durchschnittlich ein bis zwei Mal im Monat zum Einsatz kommen“, beschreibt Karen Panter, Projektleiterin bei den Maltesern in Lohr.

Wer sich beim „Mobilen Einkaufswagen“ des Malteser Hilfsdienstes einbringen möchte, erhält weitere Informationen bei Karen Panter unter Telefon 0171/8453520 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Im Laufe der mittlerweile fast 7 Jahre haben wir vom Helferkreis bei den SozialarbeiterInnen-Stellen der Caritas, also unseren ersten AnsprechpartnerInnen in der Betreuungsarbeit leider eine sehr hohe Fluktuation erlebt. Auch mit Frau Kathrin Hörnig verlieren wir erneut eine Mitstreiterin für die gemeinsame Arbeit für und mit den Flüchtlingen. Wir haben sie als dynamische hochengagierte Sachwalterin erlebt und verlieren sie als Ansprechpartnerin sehr ungern. Nicht alle, die diesen Job schon bekleidet haben, waren so wie sie in der Lage, die persönlichen Sorgen ihrer Klient*Innen aber genauso die sozialen und politischen Zusammenhänge und Schwierigkeiten zu erkennen. Die besondere Leistung Hörnigs war, nie in ihrem Engagement nachzulassen. Wir wünschen Ihr alles Gute auf ihrem weiteren Lebensweg.

Joachim Salzmann, Sprecher Helferkreis Migration

Rahmenbedingungen sorgen für Planungspause beim Bauprojekt des Caritasverbandes

Ende Januar wurde überraschend durch den Minister für Wirtschaft und Klimaschutz Habeck die Neubauförderprogramme der KfW gestoppt. Dieser Stopp der Förderprogramme sorgt für eine Unterbrechung der Planungen des großen Neubaus Cari-Zentrum des Caritasverbandes für den Landkreis Main-Spessart.

Das Projekt Cari-Zentrum bestehend aus einer Tagespflegeeinrichtung, einem Café, einer Physiotherapiepraxis, Büroräumen, einer Wohngemeinschaft sowie mehreren seniorengerechten Wohnungen sollte den Bereich Weisenau rund um das Caritas-Seniorenzentrum St. Martin in Lohr weiterentwickeln. Es ist ein Projekt im Sinne der sozialraumorientierten Stadtteilentwicklung mit dem Schwerpunkt Altenhilfe. Die Einreichung der Baupläne sowie die Anträge an die KfW Förderbank waren aktuell in Vorbereitung.

Die Baupreisentwicklung, gerade im letzten Jahr und der jetzige Wegfall der KfW Förderung sorgen für eine schwierige Ausgangssituation. „Ein Ziel war es auch, die Arbeit der Caritas in Main-Spessart langfristig zu sichern,“ so Schüßler. „Die aktuelle Situation zwingt uns eine Pause einzulegen.“. Der Caritasverband wird die Entwicklungen gerade auch im Hinblick auf mögliche neue Förderprogramme der Bundesregierung weiter genau im Blick behalten. So bleibt dem Verband aktuell nur die Hoffnung, durch bessere Rahmenbedingungen das Projekt in naher Zukunft fortsetzen zu können.

Florian Schüßler, Geschäftsführer 

Der Präsident des Rotary-Club Lohr Marktheidenfeld Klaus Bernhart und sein Vorgänger im Amt Dr. Peter Kulzer trafen sich zu einem Informations- und Erfahrungsaustausch in Sachen Migration und  Integration mit dem neuen Geschäftsführer des Kreiscaritas-Verbandes Main Spessart Florian Schüssler und dem Sprecher des Helferkreises Migration Lohr Joachim Salzmann.
Die zielgerichtete Unterstützung des Helferkreises ist dem Rotary-Club ein wichtiges Anliegen. Nicht wenige Rotarier sind überdies in ihrem persönlichen Umfeld auch in der Integrationsarbeit aktiv.
Salzmann dankte allem voran für die großherzige Spende in Höhe von 3.000,- € für die Herstellung der vom Helferkreis ins Leben gerufenen Willkommensbroschüre. Dieses Druckwerk dient Neuankömmlingen in der Stadt und seinem Umland zur Orientierung in vielen Alltagsfragen. Zu Beginn ihres Aufenthaltes brauchen die Neubürger die Chance, sich in ihrer Muttersprache oder einer internationalen Sprache zu orientieren. Dies ist für ein gelungenes Einleben ebenso wichtig, wie das Erlernen der deutschen Sprache als erstem Meilenstein auf dem Weg zu einer gelungenen Integration.
Dr. Peter Kulzer und Klaus Bernhart bekundeten die Überzeugung aller Rotarier, dass man nicht nur von Integration reden dürfe, man muss etwas dafür tun und wenn möglich und notwendig dafür auch finanzielle ‚Unterstützung leisten. Caritasgeschäftsführer Florian Schüssler sprach auch für die Caritas seinen Dank aus und bekräftigte die Integrationsarbeit sei mittlerweile eine Kernaufgabe der Beratungsarbeit.
Die Runde diskutierte das höchstdringliche Problem des akuten Wohnungsmangels und die Not, für diese Menschen einen Hausarzt zu finden. Die Rotarier zollen dem großen Engagement der ehren- und hauptamtlichen Helferinnen und Helfer höchste Anerkennung. Man war sich in der Gesprächsrunde einig, mit der Hilfe nicht nachzulassen.

Joachim Salzmann, Sprecher Helferkreis Migration

Seit der Gründung im Jahr 1897 arbeiten wir an einer solidarischeren Gesellschaft – in Deutschland und weltweit.
Gemeinsam mit Partner_innen und Unterstützer_innen haben wir viel erreicht und noch mehr vor.
Wie vor 125 Jahren heißt das:
Not lindern, Benachteiligte schützen und stärken.
Unsere gemeinsamen Werte sind dafür die Basis: Respekt, Gerechtigkeit, Solidarität und Nächstenliebe.
Wir machen uns stark dafür, dass alle Menschen in Würde leben und ihre Rechte wahrnehmen können.
Machst du mit?
WWW.DASMACHENWIRGEMEINSAM.DE    

Wir gratulieren Frau Regina Jeryschev zur erfolgreich bestandenen Prüfung zur Praxisanleiterin. Frau Jeryschev hat bereits in unserem Haus ihre Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin abgeschlossen und bereichert seitdem mit ihrer ausgeglichenen Art und ihrem Engagement unser Team. Wir freuen uns sehr, dass sie uns nun auch bei der Ausbildung der zukünftigen Pflegefachkräften unterstützt und Frau Katja Döllner bei der Arbeit zur Seite steht.
Zur Zeit bildet das Caritas-Seniorenzentrum St. Martin insgesamt sieben Auszubildende aus. Wir sind glücklich darüber, dass Frau Döllner und Frau Jeryschev diese besondere Verantwortung als Praxisanleitung wahrnehmen, damit die Auszubildenden den vielfältigen und verantwortungsbewussten Beruf kennen – und hoffentlich auch lieben lernen.

Emelie Schneider, Einrichtungleiterin Caritas-Seniorenzentrum St. Martin

Stadt Lohr und Helferkreis Asyl des Caritasverbandes Main-Spessart entwickeln neue mehrsprachige Broschüre

Kurz vor Weihnachten stellten der Helferkreis Asyl gemeinsam mit der Stadt Lohr die Broschüre „Herzlich willkommen“ vor. Die Broschüre soll es Migranten erleichtern, sich in der neuen Heimat in der Stadt Lohr zurecht zu finden. Die Broschüre ist in sechs verschiedenen Sprachen verfasst und behandelt zehn wichtige Themenbereiche. Ergänzend zu jedem Thema werden die Anwender über einen QR-Code zu weiteren Adressen und Kontaktpersonen weitergeleitet.

Wichtige und zentrale Themen werden behandelt
Einzelne Themenschwerpunkte werden in der Broschüre behandelt, wie etwa das Thema Bildung die einzelnen Schulen vorstellt und die Möglichkeiten für den Erstkontakt beschreibt. Gleichzeitig rückt auch dem Erlernen der Sprache mit einem Verweis auf ein Kursangebot in den Vordergrund. Im Themenfeld Strukturen werden die Ämter und sozialen Einrichtungen vorgestellt, die für die dringendsten Fragen zur Verfügung stehen.

Viele Unterstützer
An dem Projekt beteiligten sich der Helferkreis Asyl des Caritasverbandes Main-Spessart, die Stadt Lohr sowie die FH-Würzburg Schweinfurt. Dank der Unterstützung von Ulrich Genheimer und seiner Firma G-Medien sowie weiteren Sponsoren und dem Einsatz vieler Ehrenamtlicher war es möglich, die Broschüre zu drucken und die Gestaltung, Übersetzung und Entwicklung vollständig über Spenden zu finanzieren.

Idee durch Marcel Brunner, Asylbeauftragter der Stadt Lohr
Auf die Idee für die Broschüre war Marcel Brunner, der Asylbeauftragte der Stadt Lohr gekommen. Zusammen mit der FH-Würzburg-Schweinfurt wurde ein Themenkonzept erarbeitet und ein erster Entwurf in deutscher Sprache erstellt. Während der Erstellung wurde die Homepage der Stadt Lohr digital aufbereitet.

Ehrenamtliche Unterstützung durch den Helferkreis Asyl
Unterstützer für dieses Projekt fand Marcel Brunner schnell beim Helferkreis Asyl des Caritasverbandes Main-Spessart. So erklärte sich Ruth Emrich bereit die redaktionelle Gestaltung zu übernehmen. Bürgermeister Paul sprach während der Vorstellung seinen besonderen Dank im Namen der Stadt Lohr an Joachim Salzmann aus, der über den Helferkreis die Koordination übernommen hatte Darüber hinaus galt es ehrenamtliche Übersetzer für die fünf Sprachen (Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch und Türkisch) zu gewinnen.

Lohr als lebenswerter Ort
Weiter bedankte sich der Bürgermeister bei allen Ehrenamtlichen, Bildungseinrichtungen, Verbänden und Vereinen sowie der Stadtverwaltung. Gemeinsam ist es gelungen ein so umfassendes Informationsangebot zusammenzustellen. „Ein wertvoller Beitrag, um Lohr auch in Zukunft zu einem weltoffenen und lebenswerten Ort für alle Menschen gleich welcher Herkunft zu machen“. Es könne viel dazu beigetragen werden den Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte auf Augenhöhe begegnet zu können.

Leuchtturmfunktion
Florian Schüßler, Geschäftsführer des Caritasverbandes für den Landkreis Main-Spessart beschreibt die Broschüre, die bisher nur für den Bereich Lohr erschienen ist als Leuchtturmfunktion für den Landkreis. Die Erscheinung ist punktgenau erfolgt, da aktuell die Zuweisung von Migranten im Landkreis wieder zunimmt. Florian Schüßler kann sich gut vorstellen, dass die Broschüre bzw. die Idee auch bei anderen Städten im Landkreis Main-Spessart auf Zustimmung stoßen wird.

In Lohr findet man die Broschüre ab sofort in vielen öffentlichen und sozialen Einrichtungen, die von Migranten für Erstkontakte aufgesucht werden.

Florian Schüßler, Geschäftsführer

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